Der Benguela-Strom, eine kalte Meeresströmung im Südatlantik, befördert vor der Küste Namibias nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Der Planktonreichtum sorgt für einen großen Fischbestand. Auftriebsgebiete wie der Benguela-Strom sind hochproduktive marine Ökosysteme und liefern den größten Teil der weltweiten Fischereierträge.
Wissenschaftler vom Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen untersuchen und dokumentieren die qualitative und quantitative Zusammensetzung der Fischpopulation im nördlichen Benguela-Gebiet. Welche Auswirkungen zeigen sich durch Überfischung und sich verändernde Umweltparameter?
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Der Benguela Strom vor der Küste Namibias ist eine der fruchtbarsten Meeresregionen der Welt. Kalte Meeresströmungen bringen nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Das Gebiet ist bekannt für seinen großen Bestand an Fischen und Meeressäugern. Darüber hinaus spielen Küsten- und Schelfmeere wie das Benguela-Gebiet eine wichtige Rolle bei der Speicherung von Treibhausgasen im Ozean.
Im Projekt GENUS (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System) untersuchen deutsche Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Namibia und Südafrika das Benguela-Auftriebsgebiet auf mögliche Veränderungen durch den Klimawandel.
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