ABC-Schutz im ergänzenden Katastrophenschutz des Bundes - Zivile Potenziale

Der Referent, Dr. Roman Trebbe, ist Chemiker und Referent im Fachbereich ABC-Schutz/Vorsorge beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) befasst sich u.a. mit der Entwicklung und Erprobung von Systemen zur Detektion von oder dem Schutz vor CBRN-Gefahrstoffen. Diese Ausstattung wird dem Katastrophenschutz der Bundesländer (i.d.R. den Feuerwehren) ergänzend zur Verfügung gestellt (Zivilschutzgesetz, § 12 Abs. 1).

Neue Entwicklungen im Bereich des CBRN-Schutzes werden vom BBK durch sein Engagement in der Zivilschutzforschung gezielt gefördert und fachlich begleitet (ZSG § 4 Abs. 1(5)).

Chemische, biologische oder radiologisch/nukleare (CBRN) Substanzen unterscheiden sich von den konventionellen Gefahren nicht zuletzt dadurch, dass sie teilweise erst zeitverzögert wirken oder Betroffene nicht immer spezifische Symptome zeigen. Dieser Umstand erfordert daher, dass bei Freisetzung von CBRN-Stoffen möglichst schnell eine Identifizierung der Stoffe erfolgt, so dass geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Der Vortrag von Dr. Roman Trebbe wird einen Überblick über die zivilen Hilfeleistungspotenziale im ABC-Schutz geben und deren zu Grunde liegende Technik kurz erläutern. Schwerpunkt dabei liegt auf der chemischen Analytik.

::: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

::: Weitere Beiträge zur Friedensforschung im Rahmen des ZNF-Kolloquiums Naturwissenschaft und Friedensforschung seit Wintersemester 2006/2007

Produktion & Postproduktion: Kamilla Nowicki im Auftrag des MMKH

Naturwissenschaften und Friedensforschung

Universität Hamburg
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Das interdisziplinäre Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) integriert Fragen der Friedensforschung in die Arbeit der naturwissenschaftlichen Departments der Universität. Es betreibt innovative naturwissenschaftliche und interdisziplinäre Forschung und Lehre. Der Bogen spannt sich von experimentellen Arbeiten im Labor über die Leitung internationaler Expertennetzwerke bis hin zu Politikberatung und Entwicklungsarbeiten für internationale Rüstungskontrollorganisationen.

Die Gründung des ZNF geht auf eine gemeinsame Initiative von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus zehn Departments der Universität Hamburg sowie dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg IFSH zurück. Zur Einrichtung des Zentrums wurde zwischen diesen Institutionen und dem Universitätspräsidium eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Am 1. März 2006 hat das ZNF seine Arbeit aufgenommen.

Die Koordination dieser Veranstaltung vom Wintersemester 2006/2007 bis einschließlich Sommersemester 2007 übernahmen Prof. Martin Kalinowski und Dr. Irene Schwier vom Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) in Hamburg.

Diese Reihe wurde in Kooperation mit dem Multimedia Kontor Hamburg (MMlab) produziert.

Podcast- und Vodcastplattform des ZNF an der Universität Hamburg

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