Novemberrevolution: Symposion zum 100. Jahrestag des „deutschen Frühlings“ - Prof. Dr. Michaela Ott

Prof. Dr. Michaela Ott, Professorin für Ästhetische Theorien, HFBK Hamburg: Revolutionsversuche in Gesellschaft und Kunst: Anarchismus, Bauhaus, Dada am 8. November 2018 im Rahmen des Symposiums Novemberrevolution: Symposion zum 100. Jahrestag des „deutschen Frühlings“ an der HFBK Hamburg.

„Was bleibt? Eine Revolution, die einen Weltkrieg beendete, parlamentarische Demokratie erkämpfte, die aber noch viel mehr im Köcher hatte. Die revolutionären Arbeitermassen wünschten eine neue Form von Demokratie, die nicht bloß parlamentarisch sein sollte, sondern auch den Kapitalismus und Militarismus abschaffen wollte, eine Demokratie ganz neuen Typs’. Ob dies neben oder mit einer Nationalversammlung möglich war, bleibt offen. Aber es war eine ungenutzte Chance. Hätte die Novemberrevolution wenigstens in Teilen gesiegt, es hätte vermutlich keinen Hitler und vermutlich auch keinen Stalin gegeben.“ (Klaus Gietinger: November 1918. Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts, Edition Nautilus, 2018)

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