Von Sarajevo über Warschau nach Moskau - das Studium der Slavistik

Die Slavistik ist eine Fremdsprachenphilologie wie die Anglistik oder die Romanistik. Im Unterschied zu diesen beiden Fächern gerät die Slavistik jedoch kaum in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit.

Die Bedeutung der Slavistik wurde in Hamburg auch erst relativ spät erkannt, obwohl allein die geopolitische Lage der Stadt und die daraus resultierenden Schiffahrts- und Handelsbeziehungen einen enormen praktisch-aktuellen Impuls in dieser Richtung hätten darstellen sollen. So existierte bereits seit 1872 die Ost-Sibirische Handels-Gesellschaft, und insbesondere der Spirituosenhandel mit den östlichen Nachbarn machte die rein praktische Auseinandersetzung mit im Grunde slavistischen Problemstellungen unumgänglich.

Der Studiengang der Slavistik am Institut für Slavistik der Universität Hamburg beschäftigt sich mit den Sprachen und Literaturen Ost- und Südosteuropas und ist unterteilt in Ostslavistik, Westslavistik und Südslavistik.

Der Gegenstand der Slavistik ist aber keineswegs die Verbesserung der Sprachkenntnisse, sondern die analytische und theoretische Betrachtung von Sprache und Literatur.

Referent des Vortrags am 10.06.2008: Dr. Robert Hodel, seit 1997 Professur für Slavische Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg

Seit dem Wintersemester 2006/2007 werden an der Universität Hamburg die Vorträge im Rahmen der Vorlesungsreihe "Was wie wofür studieren?" als Podcast fortgesetzt. Hier stellen sich verschiedene Studienfächer der Universität Hamburg vor, um eine Berufsorientierung an Interessierte zu vermitteln.

Was wie wofür studieren?

Universität Hamburg
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Die Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? an der Universität Hamburg bietet Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe und anderen Studieninteressierten während der Vorlesungszeit die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die Inhalte verschiedener Studienfächer zu informieren.

Abwechselnd stellen dort Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachrichtungen ihr Studienfach mit Fachinhalten, Forschungsbereichen, Studienstrukturen, Berufsfeldern und -aussichten vor, um so zur Berufsfindung und zur Studienfachentscheidung beizutragen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Fragen zur jeweiligen Wissenschaft und zum Studiengang zu stellen.

Die Koordination der Veranstaltungsreihe übernimmt Dipl. Psychologin Amrei Scheller, zuständig für Schulkooperation und Juniorstudium an der Universität Hamburg.

::: „Was wie wofür studieren?“: www.uni-hamburg.de/wwwstudieren
::: „Was wie wofür studieren?“ bei Lecture2Go
::: Nützliche Informationen für Studieninteressierte: Orientierungsangebote der Universität Hamburg

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