Personal Learning Environments (PLE) zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?
Am 13.03.2009 fand im schweizerischen Goldau eine Fachtagung zum Thema “Personal Learning Environments in der Schule – Wie Handys, Notebooks und persönliche Netzwerke das Leben verändern” statt.
Einer der Referenten war Prof. Dr. Rolf Schulmeister vom Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung an der von der Universität Hamburg. In seinem Vortrag schildert er die Entwicklung des persönlichen Lernens und zeigt auf, wohin die digitale Generation tendiert.
Die Fachtagung präsentierte innovative Konzepte und erprobte Lösungen, erweiterte den Begriff des Personal Learning Environments um alle medialen Werkzeuge, mit denen Lernende ihren Lernprozess verstärkt selbst gestalten können. Persönliche Hardware und Software unterstützen Lernende darin, eigene Lernziele zu setzen, ihren Lernprozess zu organisieren und zu steuern, Materialien und Ergebnisse zu sammeln und zu verknüpfen und sich mit anderen auszutauschen. E-Portfolios, elektronische Lerntagebücher und persönliche Geräte begleiten damit das eigene Wissensmanagement im Lernprozess. Personal Learning Environments verbinden informelle und formelle Lernkontexte und fördern das institutionenübergreifende und lebenslange Lernen. Sie erfordern individuelle Lernstrategien und, für schulische Zwecke, besondere didaktische Begleitung.
Vodcastplattform der Fachtagung veröffentlicht von der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz
